KatecheseKirche St. Stephan
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Liebe Schwestern und Brüder!

Schma Israel, Adonai Eloheinu, Adonai Echad! „Höre, Israel! Der HERR ist unser Gott, der HERR ist einer!“ Diese Worte sind bekannt als das Schma – als das zentrale Gebet des Judentums. Es gilt als das wichtigste Bekenntnis des jüdischen Glaubens. Wir singen es häufig im Gottesdienst: „Höre Israel, der Herr ist ein einiger Gott.“ In dieser Zeit, die geprägt ist von Umbrüchen und Aufbrüchen, von synodalen Wegen und Umwegen, wird mir dieses Gebet immer wichtiger.  „HÖRE“ - das ist es, was vom Volk Israel , Gottes auserwähltem Volk, lernen können. Auf IHN, auf seinen Auftrag für einen jeden von uns, seine ganze Kirche, hören - und dann daraus leben und handeln. Wie auch in dem wunderbaren Wort, das König Salomo Gott gegenüber ausspricht, als er sein Königsamt antritt. In diesem Wort bittet der König nicht um langes Leben, nicht um Reichtum oder den Tod seiner Feinde, nein, er bittet: Verleih deinem Diener ein hörendes Herz (1 Kön 3,9). Dieses Wort, das uns im ersten Buch der Könige überliefert ist,  mag auch für uns richtungsweisend sein.  

„In der Kirche aufeinander hören

Auch in der Kirche ist es dringend notwendig, zuzuhören und aufeinander zu hören. Es ist das wertvollste und fruchtbarste Geschenk, das wir einander machen können. Wir Christen vergessen, dass der Dienst des Zuhörens uns von dem anvertraut wurde, der der Zuhörende par excellence ist, an dessen Werk teilzunehmen wir berufen sind. »Mit den Ohren Gottes sollen wir hören, damit wir mit dem Worte Gottes reden können.« So erinnert uns der protestantische Theologe Dietrich Bonhoeffer daran, dass der erste Dienst, den wir den anderen in der Gemeinschaft schulden, darin besteht, ihnen zuzuhören. Wer seinem Bruder nicht zuhören kann, der wird auch bald Gott nicht mehr zuhören können….          

Mit dem Bewusstsein, an einer Gemeinschaft teilzuhaben, die uns vorausgeht und uns einbezieht, können wir eine symphonische Kirche wiederentdecken, in der jeder fähig ist, mit der eigenen Stimme zu singen und dabei die der anderen als Geschenk anzunehmen, um die Harmonie des Ganzen zum Ausdruck zu bringen, die der Heilige Geist komponiert.  “   - so aus der Botschaft von Papst Franziskus zum 56. Welttag der sozialen Kommunikationsmittel.  In diesem Sinne lassen sie uns gemeinsam einstimmen und aus ganzem (und hörendem) Herzen singen, auf das SEINE Kirche zum Heil der Menschen wird. 

Seien Sie HERZlichst gegrüßt

Ihr Pastor Norbert Lucht