katholische Pfarrgemeinde Heilig Geist Krefeld
katholische Pfarrgemeinde Heilig Geist Krefeld
katholische Pfarrgemeinde Heilig Geist Krefeld
katholische Pfarrgemeinde Heilig Geist Krefeld
katholische Pfarrgemeinde Heilig Geist Krefeld
katholische Pfarrgemeinde Heilig Geist Krefeld
katholische Pfarrgemeinde Heilig Geist Krefeld
katholische Pfarrgemeinde Heilig Geist Krefeld
katholische Pfarrgemeinde Heilig Geist Krefeld
katholische Pfarrgemeinde Heilig Geist Krefeld
katholische Pfarrgemeinde Heilig Geist Krefeld
katholische Pfarrgemeinde Heilig Geist Krefeld
katholische Pfarrgemeinde Heilig Geist Krefeld
katholische Pfarrgemeinde Heilig Geist Krefeld
katholische Pfarrgemeinde Heilig Geist Krefeld

Liebe Gemeinde Heilig Geist! Liebe Schwestern und Brüder!

Dieser Text von Karl Rahner: „Der Stern leuchtet - Von der seligen Reise des gottsuchenden Menschen“ rührt mich immer wieder sehr an und wäre das nicht ein „Programm“ für uns, unsere Gemeinden, Gemeinschaften = Kirche?

„Siehe, die Weisen haben sich aufgemacht. Denn ihr Herz ist zu Gott gepilgert, als ihre Füße nach Betlehem liefen. Sie suchten ihn, aber er führte sie schon, da sie ihn suchten. Sie suchen ihn, das Heil, im Himmel und im Herzen. In der Stille und bei den Menschen.

Sie sehen einen Stern seltsam am Himmel emporsteigen. Sie gehen verschlungene Pfade, aber in Gottes Augen ist es der gerade Weg zu ihm, weil sie ihn in Treue suchen. Es wird ihnen bange, so fern der Heimatlichkeit des Gewohnten zu sein, aber sie wissen, alle müssen wandernd sich wandeln und immer wieder ausziehen, um die Heimat zu finden, die mehr ist als ein Zelt am Pilgerweg. So wandern sie.

Der Weg ist weit - die Füße oft müde – das Herz oft schwer und verdrossen. Sie wissen selbst nicht, woher der Mut und die Kraft immer wieder kommen, die nicht aus ihnen sind, die immer nur gerade reichen, die aber auch nie ausgehen.

 Lasst auch uns auf die abenteuerliche Reise des Herzens zu Gott gehen! Lasst uns laufen! Lasst uns vergessen, was hinter uns liegt. Es ist noch alles Zukunft. Es sind noch alle Möglichkeiten des Lebens offen, weil wir Gott noch finden, noch mehr finden können.

Verzage nicht: Der Stern ist da und leuchtet. Sag’ selbst: Steht der Stern nicht still am Firmament deines Herzens? Er ist klein? Er ist fern? Aber er ist da. Warum schiebst du selbst die Wolken vor den Stern? Die Wolken der Verdrossenheit, der Enttäuschung, der Bitterkeit des Versagthabens?

Gib die Wehr auf: Der Stern leuchtet! Brich auf, mein Herz, und wandre! Es leuchtet der Stern. Viel kannst du nicht mitnehmen auf den Weg. Und viel geht dir unterwegs verloren. Lass es fahren. Gold der Liebe, Weihrauch der Sehnsucht, Myrrhe der Schmerzen hast du ja bei dir. Er wird sie annehmen.“ 

Am Volk Gottes, an Israel können wir es lernen: zu handeln, zu hören, sich auf den Weg zumachen, dem sich offenbarenden Gott vertrauend - nicht ohne Murren, aber sich immer wieder hinwendend zu DEM Gott, der sie aus aller Sklaverei und Gefangenschaft (was auch immer das heute für uns heißen mag) befreite.

Mögen unsere Füße zur Krippe eilen, während unser Herz zu Gott pilgert. Mit diesem Zuspruch und Anspruch grüßt Sie von Herzen 

 

Ihr Norbert Lucht

 

Hl. Geist-Fenster Petersdom (c) Andreas Langer

Aktuelles