katholische Pfarrgemeinde Heilig Geist Krefeld
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Liebe Gemeinde Heilig Geist! Liebe Schwestern und Brüder!

keine Zeit im Kirchenjahr ist so reich an Bildern, Symbolen und Traditionen wie die Advents - und Weihnachtszeit. Auch wenn der „sinnstiftende“ christliche Hintergrund zunehmend weniger Menschen vertraut ist, so ist es doch für viele Menschen eine Zeit der Begegnung in der Familie, mit den Freunden, Arbeitskollegen….

Wohnungen und Häuser werden geschmückt - vielleicht in diesem Jahr „bewusster“. In der dunklen Jahreszeit sollen Licht und Wärme Geborgenheit und Zuversicht vermitteln. Und in der Tat haben wir eine solche hoffnungsfrohe Zuversicht so sehr nötig! Ich erspare es uns, alle globalen Unsicherheiten und Krisen an dieser Stelle aufzuführen. Sie werden Ihnen allen nur zu vertraut sein. Einschließlich der existenziellen Herausforderungen, denen sich unsere katholische Kirche in Deutschland zu stellen hat.

Vor rund 2700 Jahren analysierte ein Prophet namens Jesaja ähnlich über die Politik Jerusalems und die Glaubenskraft seiner Zeitgenossen. Der Prophet Jesaja benutzte das Bild eines toten Baumstumpfes, um den Zustand seiner Zeit zu umschreiben. Es fällt mir nicht schwer, dieses Bild in unsere heutige Zeit zu übertragen….! Und dennoch erwächst aus dem totgeglaubten Baumstumpf neue Hoffnung: „Doch aus dem Baumstumpf Isais wächst ein Reis hervor, ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt Frucht. Der Geist des HERRN ruht auf ihm…!“ (Jesaja 11)

Hier wird die adventliche Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass unser Gott der gesamten Menschheit und jedem Einzelnen eine neue Hoffnung und Perspektive schenkt. Und da fasst unser Gott einen himmlischen Plan: Er pflanzt diese Hoffnung in ein einfaches jüdisches Mädchen mit Namen Maria.  Die Ankunft des Messias an Weihnachten ist eben der Anfang, den Gott setzt. Und auf diesen Anfang setzen wir unsere Hoffnung. In schönen Bildern will Jesaja uns auf den Weg mitnehmen: Wolf und Lamm, Kalb und Löwe, Kuh und Bärin, Säugling und Schlange… alle leben im friedlichen Miteinander. Und zusammenfassend heißt es: „Man tut nichts Böses und begeht kein Verbrechen auf meinem ganzen heiligen Berg; denn das Land ist erfüllt von der Erkenntnis des HERRN, so wie die Wasser das Meer bedecken.“ (Jesaja 11,9)

So sind wir alle immer wieder eingeladen, diesen Anspruch und Zuspruch, den diese Hoffnung in sich birgt, in den Gottesdiensten zu feiern und in dem einfachen Alltag unseres Lebens zu bezeugen. Und in eben dieser Hoffnung wollen wir auch das neue Jahr 2023 beginnen:
„Menschen, die aus der Hoffnung leben, sehen weiter!
Menschen, die aus der Liebe leben, sehen tiefer!
Menschen, die aus dem Glauben leben, sehen alles in einem anderen Licht!“
(Lothar Zenetti)

Lassen Sie uns gemeinsam diese Hoffnung feiern und leben! Zum Bespiel beim Neujahrsempfang am Samstag, den 07.01.2023 im Pfarrheim St. Antonius, Antoniusplatz 11. Wir beginnen um 18.00 Uhr mit der Heiligen Messe!

Mit zukunftsfrohen Grüßen, 

Ihr Paster Norbert Lucht