katholische Pfarrgemeinde Heilig Geist Krefeld
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Liebe Gemeinde Heilig Geist! Liebe Schwestern und Brüder!

Seit Monaten ist unsere „Kirche“ in negativen SCHLAG - zeilen. Nicht wenige Menschen kehren ihr den Rücken zu, Austritte häufen sich…Mir fielen da Worte unser emeritierten Papstes Benedikt XVI ein: 

Grundfrage: Was ist die Kirche? Wie ist ihre Lage? Ratzinger griff zurück auf die Symbolsprache der Kirchenväter. Sie verglichen den Mond und seine Rolle im Kosmos mit der Kirche und ihrer Bedeutung:

„Das Licht des Mondes ist fremdes Licht. Er leuchtet, aber sein Licht ist nicht sein Licht, sondern Licht eines Anderen. Er selbst ist dunkel, aber er schenkt Helligkeit von einem Anderen her, dessen Licht durch ihn weitergeht. Eben darin aber stellt er, nach Meinung der Väter, die Kirche da, die leuchtet, auch wenn sie selber dunkel ist. Nicht von ihrem eigenen Licht her ist sie hell, aus dem was die Menschen in ihr tun und sind und leisten, sondern der wirklichen, kosmischen Sonne, von Christus her, empfängt sie Licht.“ 
Das macht doch hoffnungsfroh, oder?

"Jesus verkündete das Reich Gottes – gekommen ist die Kirche.“ Dieses Zitat des französischen Theologen Alfred Loisy (1857-1940) wird sehr unterschiedlich ausgelegt. Es ist jedoch kein Widerspruch, sondern war und ist die Idee Gottes.

Die Ausstrahlung des Volkes Gottes in den ersten christlichen Jahrhunderten lebte von der lebendigen Ausgestaltung der Ekklesia (Kirche) in den Hauskirchen, ähnlich der Versammlung Israels in der Synagoge. Hier wurde schon Kirche als Grundsakrament gelebt – beide als „sichtbare, irdisch antreffbare Versammlungen, die in der Welt den Auftrag übernommen haben, das Geheimnis der Liebe Gottes zu den Menschen zu bringen und es zu verwirklichen. Damit wurden die christlichen Gemeinden, wie der Kirchenvater Origenes schreibt, zu „Himmelslichtern in der Welt“.  

Wenn das mal keine frohmachende Zukunftsperspektive ist…!!!

Mit dankbaren und herzlichen Grüßen,

Ihr Norbert Lucht

 

Hl. Geist-Fenster Petersdom (c) Andreas Langer

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